Allgemein „Mitgehen“ in Anderen Zeiten!

„Mitgehen“ in Anderen Zeiten!

Radausflug über Danstedt – Ströbeck – Mahndorf, hier ein Blick von Ströbeck zum Brocken

Am 26. April 2020 bin ich mit meinem Mann wieder mit dem Rad gefahren. In regelmäßigen Abständen fahren wir nach Ströbeck, um die nun schon über 100 Jahren alte Freundin meiner schon verstorbenen Mutter zu besuchen. Wir haben sie natürlich nicht wirklich besucht, sondern nur eine Gruß vorbei gebracht und dazu eine schöne Radtour gemacht. Hin ging es über Reddeber, Heudeber, Danstedt.

Auf einem Grabstein in Ströbeck

Auf dem Kirchhof der Ströbecker Kirche entdeckte ich heute zum ersten Mal diese schönen Blumen! Rosen, die von einem großen Schmetterling besucht werden, was ein schönes Symbol auf einem Grabstein!

Blick nach Westen auf dem Weg von Ströbeck nach Mahndorf

Von Ströbeck aus sind wir nach Mahndorf zum Holtemme-Radweg gefahren. An einem Nicht-Corona-Tag wären wir in das Hof-Cafe des Gut Mahndorf eingekehrt. So mussten wir erst nach Hause fahren, um auf dem Hof einen Nachmittagstee zu trinken.

Das Bild entstand schon am Freitag Abend

Auf dem Radweg war einiges los. Aber bei dem schönen Wetter war das ja auch nur zu verständlich! Und der Weg ist so schön! Von Mahndorf geht es einen Feldweg nach Derenburg, vorbei am Tierheim. Und dahinter, nach der Glashütte ist ein wunderschöner Weg entlang an alten Weiden und Pappeln. Mit all ihren Hohlräumen und Spalten bieten sie nicht nur Platz für viel Phantasie, sondern auch für eine Unzahl von Tieren. Dazwischen blüht die Sternmiere mit Gundermann, Günsel, Bärlauch…

Wie können wir Gott oder wem auch immer dankbar sein, dass es uns hier so gut geht. Und wir immer wieder wunderschöne Wege durch die Natur gehen, fahren dürfen. Mit einem wachen Blick sehen wir auf Schritt und Tritt die Wunder des erwachenden Lebens. Gerade jetzt wollen wir besonders aufmerksam sein, weil es so schnell vorbei ist, mit dem jungen Grün der Bäume.

Am Freitag, den 17. April 2020 war ich einfach nur einkaufen. Und habe mich wie so oft nach Dingen umgeschaut, die ich Ihnen bei einem gemeinsamen Spaziergang gerne gezeigt hätte.

Gänseblümchen an der „Bauwagen“-Wiese im Stadtfeld

Ich war beim E-Center und im Gartencenter. Und auf dem Rückweg konnte ich an diesen kleinen Wunderwerken nicht einfach so vorbeiradeln.

Der Erdrauch, ein Pflanze aus der Familie der Mohngewächse.

Ob das allseits bekannte Gänseblümchen oder der kleine, sonst wenig beachtete Erdrauch, überall blüht und grünt es. Schauen wir immer wieder hin, manches ist auch schnell wieder hin. Und dann gibt es diese Wunder erst in einem Jahr wieder…

Die Knoblauchsrauke, mit einem oft kaum wahrnehmbaren Knoblauchduft und den typischen Blüten der Kreuzblumengewächse.

Die Knoblauchsrauke wächst fast überall. Jetzt ist sie am schönsten, wenn der Blütenstand gerade anfängt mit dem Blühen. Die Blätter und bestimmt auch die Blüten sind eßbar. Aber bitte nicht an Hundegassiwegen ernten(;-).

Ein Buchenzweig

Und hier noch ein Wunder, das man gerade nahezu überall bewundern kann: aus einer unscheinbaren, schlanken Knospe schwellen, schieben, öffnen sich viele Blätter, anfangs ganz weich und am Rand oft behaart. Die Buche schlägt aus. So eine Wonne für Auge und Seele. Letztes Jahr habe ich aus solchen Wunderwerken einen Buchenblatt-Likör mit braunem Kandis und Gin hergestellt. Zunächst fand ich es sehr langweilig, aber zusammen mit einem Würfel Eis und mit Tonic-Wasser aufgefüllt, ist es doch sehr lecker!!

Ich gestehe, mir fehlen unsere gemeinsamen Spaziergänge! So gerne möchte ich diese vielen Wunder und die Freude darüber mit Ihnen allen teilen. So müssen, dürfen Sie mit Ihrer Familie und Hausgenossen auf Entdeckungstour gehen. Ihre Christina Schlage

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